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JWá - Zusammen?Leben!						

Ein Stück von John Awofade Olugbenga und Stephan Lanius

Mobiles Musik-Theaterprojekt zum Thema Zusammenleben und Rassismus
																																																
                                             															
													
Premiere:  Do. 23. Feb. 2017  20.30h,																	
Zusatzvorstellung am Fr. 24. Feb.  20.30h				

Teamtheater Salon, Am Einlass 4, 80469 München

Eintritt frei - Spenden willkommen
												

Vielleicht können uns andere Kulturen nicht nur Wohnraum wegnehmen,
sondern auch wertvolle Alternativen für die Zukunft geben?

Besonders im indigenen Afrika finden sich noch wegweisende Formen einer intakten
Gemeinschaftsbewältigung. Menschliche Konflikte bekommen heutzutage Migranten am
umfangreichsten mit:

Die extrem schnellen und vielen Informationen, die wir täglich erhalten, verhindern paradoxerweise
ein echtes Verstehen anderer Menschen und machen ein mitfühlendes Zusammenleben unmöglich.
Die Folge ist ein Nebeneinander von vielen Lebensarten.

Der Musiker John Awofade Olugbenga aus Nigeria erzählt  über das andere Gemeinschaftsleben
seiner Kultur. Diese wird von Stephan Lanius mit bekannten Fabeln aus der Antike einer
europäischen Denkweise gegenübergesetzt. Können wir uns ergänzen?

John Awofade Olugbenga: Darsteller, Percussion,
Stephan Lanius:  Performance, Kontrabass,
Ebun Bamijoko Okungbaye: Coaching    
Martina Veh: Regie

Dauer etwa 55 min

Video Youtube

Video: Das Pferd und der Esel

Wegen begrenzter Platzzahl Reservierung erwünscht  unter 089-260 66 36 (AB)



Fotos: H. Lobinger

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferates der Landeshauptstadt München, dem Bezirk Oberbayern und der GLS Treuhand e.V.

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Weitere Vorstelllungen:

5. Mai 2017
Würmtalklinik,
Josef-Schöfer-Straße 3,
82166 Gräfelfing

27. Mai 2017
Grandhotel Cosmopolis e.V. 17.00h
Springergässchen 5
86152 Augsburg

1. Juni 2017
Hans-Scherer-Haus, 15.00h
Mittenheim 38
85764 Oberschleißheim

10. Juni 2017
Diakonie Traunstein, 19.00h
Im Café - Festung, Hinter der Veste 4, Traunstein

24. Juni 2017
Stadtteilwoche Neuhausen
Tizianstraße 18, 18.30h

1. Juli 2017
Brucker Kultur Nacht Fürstenfeldbruck 19.00
https://www.bruckerkulturnacht.de/

27. Juli 2017
Sozialtherapeutisches Zentrum
Sankt Kastl 22  85084 Reichertshofen 

16. September 2017
Prop e.V. 18.00h
Landshuter Str. 15, 85435 Erding

23. September 2017
AnderArt Festival München 12.00h
Odeonsplatz
mit Donas Elo- Band

16. Oktober 2017
Condrobs e.V. Suchtberatungsstelle Starnberg
Hauptstraße 22
82319 Starnberg

29. Oktober 2017
Kleines Theater Haar/Café 18.00h
Casinostraße 75
85540 Haar

18. November 2017
Neues Kulturzentrum im Hasenbergl 20.00h
Stadtteilkultur 2411 e.V. Blodigstraße 4, 3. Stock
80933 München

24. Februar 2018
Bürgerforum Messestadt e.V. 20.00h 
Erika-Cremer-Str. 8   81829 München

23. März 2018
Mohrvilla 19.30h
im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus 2018
Situlistraße 75, 80939 München






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Event Selbstbestimmung und Integration

nach einem schönen Auftaktkongress am 18. März geht es nun, wie angekündigt, in die zweite Runde:

Wir laden Euch ein, Euch selbst zu Workshopleitern ausbilden zu lassen!

Die Ausbildung ist für Euch kostenfrei.

Eure Kompetenzen könnt Ihr dann sowohl beim Abschlusskongress am 17. März 2018 in der Markuskirche in München als auch über unser Projekt hinaus als Multiplikatoren nutzen.

Die Ausbildungstermine zu Workshopleitern sind:

Samstag, der 03. Juni 2017,

Samstag, der 07. Oktober 2017 und

Samstag, der 03. Februar 2018

Wenn Ihr an mindestens zwei dieser Ausbildungstermine teilnehmt, erhaltet Ihr ein Zertifikat über Eure Ausbildung.

Um sicher einen Platz für die Ausbildung zu kriegen, müsst Ihr Euch bis zum 20. Mai anmelden (siehe ganz unten: Wie melde ich mich an?).

Wie ist der zeitliche Ablauf?

Die Ausbildungstermine finden in der Markuskirche in München jeweils von 9.00-16.00 Uhr statt. Es gibt zwei Workshopphasen, nämlich von 9.00-12.00 Uhr und von 13.00-16.00 Uhr. Mittags gibt es einen kleinen Snack.

Von 9.00-12.00 Uhr werden die folgenden Workshops angeboten:

  • Musik und Bewegung – Zusammen? Leben! (AsylArt)
  • Heimat, Flucht und Ankunft in Europa (Europäische Akademie Bayern)
  • Wie man in der Demokratie richtig streitet! (Netzwerk Politische Bildung Bayern)

Und von 13.00-16.00 Uhr finden diese Workshops statt:

  • Christen und Muslime in Deutschland (Eugen-Biser-Stiftung)
  • Stop crying, start doing! (ProjectTogether)
  • Politisches Engagement: Setze Dich für Deine Interessen ein! (GIM)

Wir fänden es nun klasse, wenn möglichst viele von Euch mitmachen würden. Es ist egal, ob Ihr Euch für einen oder für zwei Workshops zu Workshopleitern ausbilden lassen möchtet.

Wenn jemand mit der deutschen Sprache noch nicht hundertprozentig zurechtkommt, finden wir Lösungen. Eine Möglichkeit könnte beispielsweise der Musikworkshop sein.

Für welche Workshops wird die Ausbildung zum Workshopleiter angeboten?

  1. Musik und Bewegung – Zusammen? Leben! (AsylArt) / Vormittags

Leitung: Ruth Golic, Stephan Lanius

Kommunikation ist für uns alle wichtig – sie kann sogar über unsere Zukunft entscheiden.

Wir kommunizieren mit unserem Körper und dem Klang der Stimme weitaus mehr als mit unseren bloßen Worten. Hier könnt Ihr nun lernen, selbst solche Workshops für andere zu halten.

Durch diesen Workshop beziehen wir uns auf die Ursprünglichkeit und die Natürlichkeit von Musik und Bewegung. Da jeder eine musikalische Sprachfähigkeit hat, erleben wir Musik als Ausdruck des Alltäglichen: impulsiv, lebendig und direkt. Durch diese Erfahrungen können wir neue Formen des Umgangs miteinander entwickeln und uns gegenseitig besser verstehen – nicht durch Worte, sondern durch Musik und Bewegung, frei von Vorurteilen und Missverständnissen.

Der Workshop ist eine ideale Möglichkeit, Integration mit Spaß und Freude zu erleben.

  1. Heimat, Flucht und Ankunft in Europa (Europäische Akademie Bayern) / Vormittags
    Leitung: Tabea Schneider B.A.

Nichts polarisiert die Weltpolitik und unsere Gesellschaft seit vielen Monaten so sehr wie die Themen Flucht und Asyl. Fast 60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Warum verlassen gerade jetzt so viele Menschen ihre Heimat und suchen Schutz in Europa? Was passiert mit Schutzsuchenden in der Europäischen Union? Welche Regelungen bestehen derzeit in der EU und wie werden diese umgesetzt? Endet „der Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts“ an Europas Außengrenzen?

  1. Wie man in der Demokratie richtig streitet! (Netzwerk Politische Bildung Bayern) / Vormittags
    Leitung Dr. Christian Boeser-Schnebel und Florian Wenzel

Der Workshop möchte dazu befähigen und ermutigen, Streit über Politik zu wagen. Denn unsere Demokratie lebt davon, dass es Menschen gibt, die es wagen, unbequeme Wahrheiten zu formulieren und verbreitete Sündenbockmechanismen zu entlarven. Die es wagen, sich wirklich auf einen Diskurs einzulassen, mit dem Risiko, sich auch einmal überzeugen zu lassen. Die es wagen, zu erkennen, dass es in der Politik selten ein klares „richtig“ und ein klares „falsch“ gibt.

  1. Christen und Muslime in Deutschland (Eugen-Biser-Stiftung) / Nachmittags
    Leiter: Erdoğan Karakaya (M.A.) und Stefan Zinsmeister

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erarbeiten gemeinsam mit christlichen und islamischen Workshopleiterinnen und Workshopleiter, wie der Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher religiöser Traditionen erfolgreich sein kann, welche Herausforderungen entstehen und wie man gemeinsame Ziele formulieren kann.

  1. Stop crying, start doing! (ProjectTogether) / Nachmittags
    Leiterin: Franziska Klein, B.Sc.

Im Rahmen des interkulturellen Projektworkshops sollen Deutsche, Zuwanderer und Geflüchtete in Kleingruppen soziale Projekte planen, die eine politische, gesellschaftliche oder ökologische Relevanz für das tägliche Leben, die Gesellschaft oder die Umwelt haben.

  1. Politisches Engagement: Setze Dich für Deine Interessen ein! (GIM) / Nachmittags
    Leiterin: Tanja Zinterer

In einer Demokratie gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich politisch zu engagieren: in Parteien und Interessengruppen, Bürgerinitiativen, politischen Bewegungen. Im Workshop werden wir uns zunächst über unsere Interessen verständigen, um anschließend Wege aufzuzeigen, wie diese vertreten und durchgesetzt werden können – auch über nationale Grenzen hinweg.

Wie melde ich mich an?

Kopiert einfach den folgenden Text in eine Mail, löscht die Workshops an denen Ihr nicht teilnehmen wollt und sendet die Mail bis zum 20. Mai an Lisa Barisa unter der e-mail-Adresse Lara.Berisa@web.de.

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Hiermit melde ich mich verbindlich für die Ausbildung zu Workshopleitern des Projekts „Selbstbestimmung und Integration“ an.

Ich möchte vormittags (von 9.00-12.00 Uhr) an folgendem Workshop teilnehmen:

  1. Musik und Bewegung – Zusammen? Leben! (AsylArt)
  2. Heimat, Flucht und Ankunft in Europa (Europäische Akademie Bayern)
  3. Wie man in der Demokratie richtig streitet! (Netzwerk Politische Bildung Bayern)

Ich möchte nachmittags (von 13.00-16.00 Uhr) an folgendem Workshop teilnehmen:

  1. Christen und Muslime in Deutschland (Eugen-Biser-Stiftung)
  2. Stop crying, start doing! (ProjectTogether)
  3. Politisches Engagement: Setze Dich für Deine Interessen ein! (GIM)

Für Rückfragen könnt Ihr Euch gerne an Lara.Berisa@web.de wenden.

Im Namen des Organisationsteams grüßt Euch herzlich

Karin B. Schnebel

Mit freundlichen Grüßen
Dr. phil. habil. Karin B. Schnebel
Wiss. Leitung: Gesellschaftswissenschaftliches
Institut München für Zukunftsfragen e.V.
Gebelestraße 13, 81679 München
Tel.: 0173 698 789 7

http://www.gimuenchen.de







18. März 2017
Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Workshops von 13.00- 18.30h


Konzert 20.00h


- Junge Münchner Symphoniker

- Nasir Aziz (Sitar), Monir Aziz (Tabla) aus Afghanistan

- Osumare Drums (Nigeria)


infos unter http://www.gimuenchen.de/wertebuendnisprojekt/kongresse/












Aktionsforum Fürstenfeldbruck

Wege in eine gerechte Zukunft


Sonntag, 6.11.2016, in den Räumen von St. Bernhard,
St. Bernhard- Str. 2, Fürstenfeldbruck, 19.30h


Kurzgeschichten


John Awofade Olugbenga: Darsteller, Percussion
Stephan Lanius: Performance, Kontrabass


Donas Elo


Unter der Sonne von Togo geboren, entdeckte Donas Elo in frühster Kindheit seine Leidenschaft für Musik.
Sie führte ihn von den Großstädten Afrikas nach Frankreich, der Schweiz, Belgien bis hinüber nach Holland.
Dann eines Tages übertritt Donas Elo, der Zugvogel mit einem musikalischen Flügelschlag die Deutsche Grenze.
Er singt auf seine Weise die ewigen Themen der Freiheit und Liebe. Er raubt den Verliebten von Afrika bis
nach Europa den Atem, mit seinen mitreißenden Rhythmen, seinen Afrobeats, nostalgischen Blues und Reggae.

Donas Elo voc, git, John Awofade Olugbenga (dr), Peter Schuller (p), Stephan Lanius (b)

http://ffb.sozialforumamper.de/zukunftsforum/

											

												
												
											
												
												

 



Streitfeld Festival München

Eine Improvisation, die keine ist. 

Verstehst Du mich?

Wir treffen uns -
passen wir zusammen?
Wir haben einen gemeinsamen Urprung.

Mit Efrem Tilahun (voc), Awofade Olugbenga (dr), David Jäger (sax), Stephan Lanius (db)

Freitag 21. Oktober 20.00h

Streitfeld–Projektraum | Eine Initiative von Genius Loci e.V.
Streitfeldstraße 33, Rückgebäude, 81673 München

Tram 19 Haltestelle Schlüsselbergstraße, 3 Gehminuten
Richtung Weihenstephaner Straße, dort die erste links oder mit der
S2 S4 S6 S8, Haltestelle Leuchtenbergring,
9 Gehminuten, Ausgang Neumarkter Straße (kein Lift!),
auf der Neumarkter rechts in die Riedgaustraße, dort die Erste links


http://projektraum.streitfeld.net
http://www.facebook.com/streitfeld33




Innere Mission München
Freitag 16. September 2016, 15.00h - 17.00h

Centa-Hafenbrädl-Straße 50/Ecke Hans-Steinkohl-Straße
im Gewerbegebiet München-Freiham

Musikalische Kurzgeschichten



Donas Elo
Samstag 10. September 2016, 22.00h
München, Leopoldstr. 25

Unter der Sonne von Togo geboren, entdeckte Donas Elo in frühster Kindheit seine Leidenschaft für Musik. Sie führte ihn von den Großstädten Afrikas nach Frankreich, der Schweiz, Belgien bis hinüber nach Holland. Dann eines Tages übertritt Donas Elo, der Zugvogel mit einem musikalischen Flügelschlag die Deutsche Grenze. Er singt auf seine Weise die ewigen Themen der Freiheit und Liebe. Er raubt den Verliebten von Afrika bis nach Europa den Atem, mit seinen mitreißenden Rhythmen, seinen Afrobeats, nostalgischen Blues und Reggae.

Donas Elo voc, git  (Togo)
Mit John Awofade (dr), Peter Schuller (p), Enrico Sartori (sax), Stephan Lanius (b)



Tag der offenen Tür Missio München

am Freitag, den 10. Juni 2016 12.00h-20.00h

12.00h und 13.00h

Musik aus Syrien

Abdo Hmidan (git) und Ibrahim Senjab (darbuka)


14.00h und 16.00h

Äthiopisches Musiktheater

mit Efrem Tilahun (voc), Negash Getachew (actor), Ermias Hanswold (sax),
Mahlet Cebru (voc), Vladir Ferreira Mendes (perc), Elo Donas (git), Stephan Lanius (kb)  u.a.

18.00h

Awdamet

Unter der Sonne von Togo geboren, entdeckte Donas Elo in frühster Kindheit seine Leidenschaft für Musik. Sie führte ihn von den Großstädten Afrikas nach Frankreich, der Schweiz, Belgien bis hinüber nach Holland. Dann eines Tages übertritt Donas Elo, der Zugvogel mit einem musikalischen Flügelschlag die Deutsche Grenze. Er singt auf seine Weise die ewigen Themen der Freiheit und Liebe. Er raubt den Verliebten von Afrika bis nach Europa den Atem, mit seinen mitreißenden Rhythmen, seinen Afrobeats, nostalgischen Blues und Reggae.

Donas Elo voc, git  (Togo)
John Awofade(Nigeria) dr, Yohannes Nigussie (Äthiopien) voc, sax, Ibrahim Ago (Ghana) perc, David Jäger (sax)
Peter Schuller (p), Stephan Lanius (kb)


Kurz-Video auf Youtube





http://www.missio.com/

missio Internationales Katholisches Missionswerk
Pettenkoferstraße 26 - 28
80336 München
Tel.: 089-5162-206
E-Mail: m.hoepfner@missio.de
▪ Nur 10 Minuten Fußweg vom Hauptbahnhof
▪ Öffentlicher Nahverkehr:
▪ Bus 58 vom Hauptbahnhof bis Georg-Hirth-Platz
▪ U4/U5 Haltestelle Theresienwiese

Tag der offenen Tür

"Bunt wie die Welt" – Tag der offenen Tür bei missio berührt

"Bunt wie die Welt" war das Motto beim Tag der offenen Tür am Freitag (10. Juni) bei missio in München. Im Haus der Weltkirche tauchten die Gäste ein in die faszinierende afrikanische, asiatische und ozeanische Lebenswelt. Aber auch hochaktuelle Themen wie Flucht und Vertreibung standen auf dem Programm.

Flucht – ein Thema im Programm des Äthiopischen Musiktheaters
missio

Müde und abgekämpft blicken die Gesichter ins Publikum. Einer der Männer gestikuliert verzweifelt. Ein kleines Bündel, umhüllt von einer Babydecke, fällt auf den Asphalt im missio-Innenhof. Er soll das Mittelmeer sein. Und das Plakat mit dem aufgemalten Schiff ein Schlepperboot. Aber die drei Äthiopier, die diese Szene darstellen, spielen nicht. Es ist ihre Wirklichkeit, die sie den Gästen beim Tag der offenen Tür von missio erzählen.

Das Team des Münchner Vereins Asyl Art mit Gründer Stephan Lanius berührte als Äthiopisches Musiktheater mit seinen Kurzstücken. Am Abend stand Asyl Art nochmals auf der Bühne, dieses Mal als Band Awdamet mit hochkarätigen Musikern aus Togo, Nigeria, Äthiopien, Ghana und München. Musik aus Syrien boten Abdo Hmidan und Ibrahim Senjab mit Gitarre und dem traditionellen Instrument Darbuka.

Antje Pöhner (Onlineredakteurin/Abteilung Kommunikation):

Das war im wahrsten Sinne des Wortes ein TAG DER OFFENEN TÜR! Mich hat am meisten gefreut, dass wir von unseren Gästen durch die Bank positive Rückmeldungen bekommen haben. Viele waren das erste Mal bei uns im Haus und waren begeistert von unserer Kapelle aus Malawi, von unserer Projektarbeit, den Vorträgen zu den unterschiedlichsten weltkirchlichen Themen, den Bands, den Tanzeinlagen und vor allem von den Trommel- und Sari-Workshops. Sie haben es genossen, mal in unsere Welt „einzutauchen“. Fasziniert haben mich persönlich die Musiker des Vereins AsylArt: Münchner Künstler haben gemeinsam mit Flüchtlingen und Asylbewerbern richtig gute Musik präsentiert…vor allem die Band am Abend war der Hit! Wer mehr über den Verein erfahren will, einfach auf den Link klicken: http://www.asylart.de/   Von mir aus könnten unsere Türen noch viel öfter allen offen stehen!

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Mobile Musik-Theater 2015/2016 zum Thema
Armut und Ausgrenzung in Deutschland

Hast du kurz Zeit?

- periculum in mora

ein Stück von Roman Schreiber und Stephan Lanius



Premiere Do. 1. Oktober 2015 / 20.30h
und Fr. 2. Oktober / 20.30h

im TamS Theater München
Haimhauserstr. 13a
80802 München

Eintritt frei

Foto: H.Lobinger

Roman Schreiber hat viele Erfahrungen durchlebt, die Menschen am Rande der Gesellschaft machen.
Während er mit Mittellosigkeit,  Gleichgültigkeit sowie mit Verständnislosigkeit und Justiz konfrontiert ist,
fragt er sich, was der Mensch überhaupt sucht.

Roman Schreiber, früher Pianist, tippt heute virtuos und entschlossen an der Schreibmaschine.
Nein, er passt sich der Gesellschaft nicht an.  Er geht den unbequemen Weg.
Heute lebt er in einer kleinen Wohnung ohne Strom, aber mit Kerzenlicht.

Verzweifelt er an der Gesellschaft oder sie an ihm?

In seine Texte wird das Märchen vom Wunderlichen Spielmann der Gebrüder Grimm hineingewoben.
Die symbolischen Bilder veranschaulichen einen Dialog zwischen der Gesellschaft und ihrem Flüchtling.



Roman Schreiber:
Schreibmaschine, Piano und Saxophon

Stephan Lanius:
Kontrabass und Performance

Martina Veh:
Regie

AsylArt:
Konzept


Buchbar unter 089 987840 oder stephan.lanius@gmx.de

Video 5 min

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferates der Landeshauptstadt München und des Bezirks Oberbayern und Aktion Mensch


            

 

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Am Ende der Straße
– Hast du kurz Zeit?

Ein Stück zu dem Thema Armut und Ausgrenzung in Deutschland

Es ist ein sehr dichtes Stück, das zwar weniger als eine Stunde dauert, aber so viele Informationen enthält, dass ich einige Worte dazu sagen möchte. So kann der Zuschauer das Stück besser verstehen und ihm entgehen nicht die vielen Einzelheiten, die es so lebendig machen.

Meine Absicht war es, einen Menschen, der die Erfahrungen der Obdachlosigkeit oder Ausgrenzung kennt, direkt zu Worte kommen zu lassen. Menschen, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt sind, haben eine andere Perspektive als ein normaler integrierter Mensch. Diese sehen die Gesellschaft oft wesentlich deutlicher und wirklicher mit all ihren Komplikationen und Verwirrtheiten. Auch bin ich der Meinung, dass solche Menschen viele Emotionen, die der gewöhnliche Bürger zwar hat, aber nicht lebt, zum Ausdruck bringen. Sozusagen als  notwendiges Ventil für die ganze Gemeinschaft. Und somit geben sie einen wichtigen Beitrag für die ganzen Gemeinschaft.

Das Besondere an diesem Stück ist, dass nicht ein Schauspieler, ein Einstudierter oder Mittelsmann das Thema der Armut und Ausgrenzung darstellt, sondern jemand auf der Bühne steht, der das alles wirklich kennt und immer noch lebt - jetzt im Augenblick. Insofern ist das  Stück ein Geschehnis, weniger ein Theater- und Musikstück. Es passiert auf der Bühne. Und es ist jedes Mal anders.

Roman Schreiber erzählt nicht autobiografisch von seinem Leben, sondern er hat Texte geschrieben, die seine Wahrnehmungen der Gesellschaft zum Ausdruck bringen und ihm eine sehr energiegeladene Performance ermöglichen. Es gibt inzwischen ein Buch mit diesen und anderen Texten, das einen Verleger gefunden hat.

Parallel zu seinen Texten spielt das Märchen von den Gebrüder Grimm „Der wunderliche Spielmann“. Ein Spielmann – ein wandernder Musiker – befindet sich im Wald. Der Wald als Symbol des Lebens zeigt hier das Umherirren, die Dunkelheit, die Einsamkeit im Leben. Der Spielmann wünscht sich daher einen guten Gesellen und ruft mit seiner Fidel in den Wald hinein. Und tatsächlich kommt jemand: Ein Wolf. Dieser will fideln lernen! Das ist für den Spielmann zu viel und in seiner Not wendet er Gewalt an und klemmt die Pfoten des Tieres in einen Baumstamm. Er ruft wieder. Diesmal erscheint ein Fuchs mit gleichen Wünschen. Auch den Fuchs bekommt er nur mit Gewalt los. Dem dritten Tier, einem Hasen, ergeht es ähnlich. Endlich, beim vierten Mal, hört ihn ein Holzhauer. Dieser ist so ergriffen, dass er seine Arbeit niederlegt und in den Wald geht. Hier trifft er aber nicht nur den Spielmann, sondern auch die drei Tiere, die sich inzwischen wieder befreit hatten und nun mit größter Wut den Spielmann zerreißen wollen. Gerade rechtzeitig greift der Holzhauer dazwischen und vertreibt sie mit seinem Beil, so dass sie nicht mehr wiederkommen.

Die Tiere sind Symbole der Negativität im Menschen oder in der Gesellschaft. Diese können nicht wirklich mit Gewalt bezwungen werden. Der Wolf als Symbol der Aggressivität oder als direkte Bedrohung, der Fuchs als Betrug und Unehrlichkeit und der Hase als Angst und Ausweichen der Realität. Letztendlich können sie nur besiegt werden, indem eine höhere Ebene erreicht wird: hier die menschliche Ebene.Spielmann: „Endlich habe ich den rechten Gesellen gefunden. Denn keine wilden Tiere suchte ich, sondern einen Menschen.“

Stephan Lanius


Aufführungen
Hast du kurz Zeit?



18. September 2015
Voraufführung
Altes Gefängnis Freising, Obere Domberggasse 16
19.00h

1. und 2. Oktober 2015
Premiere im TamS Theater München
Haimhaiserstr. 13a
80802 München, 20.30h

4. November 2015
JVA Aichach

5. November 2015
Hans-Scherer-Haus, 15.00h
Mittenheim 38
85764 Oberschleißheim

22. November 2015
Bernd´s Bienenstock Zamdorf Matineé 11.00h 
Gaststätte Bienenstock
Stadeweg 8, 81929 München

26. November 2015
Obdachlosenheim
Chiemgauerstrasse 120, 14.00
München

27. November 2015
Prop e.V. 18.00h
Landshuter Str. 15, 85435 Erding

11. Dezember 2015
Würmtalklinik,
Josef-Schöfer-Straße 3,
82166 Gräfelfing

14. Januar 2016
Kontaktee, Balanstr. 19
19.00h München

18. Februar 2016
Kulturjurte
18.00h München

11. März 2016
Bürgerforum Messestadt e.V. 20.00h 
Erika-Cremer-Str. 8   81829 München

8. April 2016
Kontakt- und Begegnungsstätte
Blaues Kreuz, Ainmillerstr. 43 15.00h

20. April 2016
Haus an der Gabelsbergerstraße 72 14.30h

12. Mai 2016
Kontakt- und Begegnungsstätte
Austraße 30, 83022 Rosenheim

18. Mai 2016
Kontakt- und Begegnungsstätte
Aiglsdorf 19, 85405 Nandlstadt

1. Juni 2016
Haus an der Knorrstraße 16.00h

5. Juni 2016
Furtnerbräu
Obere Hauptstraße 42, 85354 Freising 19.00h

11. Juni 2016
Neues Kulturzentrum im Hasenbergl 20.00h
Stadtteilkultur 2411 e.V. Blodigstraße 4, 3. Stock
80933 München

13. Juli 2016
Jazz-Club Hirsch
Auf dem Gries 8, 85368 Moosburg an der Isar, 20.00h

27. Oktober 2016
Sozialtherapeutisches Zentrum
Sankt Kastl 22  85084 Reichertshofen 

7. November 2016
Ruffini München, 20.00h
Orffstrasse 22, 80637 München
www.ruffini.de

4. Dezember 2016
Jazz-Club Hirsch
Auf dem Gries 8, 85368 Moosburg an der Isar, 16.00h

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Fotos: Hilda Lobinger

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Am Ende der Straße
 
eine musikalische Autobiographie


Uwe Müller - acht Jahre obdachlos - kennt die Erfahrungen, die ein Mensch auf der Straße macht.
Ob Gewalt, Feindseligkeit, Gefängnis oder Mittellosigkeit, er versucht zu überleben ohne sich zu beugen.
Uwe Müller erzählt von Obdachlosigkeit in einem wohlhabenden Land, bis es endlich ganz still wird...

In seine Erzählung  wird das Märchen vom Wunderlichen Spielmann der Gbr. Grimm hineingewoben.
Seine symbolischen Bilder veranschaulichen einen Dialog zwischen der Gesellschaft
und ihrem Flüchtling auf naturhafte Weise.

Uwe Müller: Erzählung, Flöte und Gitarre

mit Freunden aus dem Obdachlosenhaus Chiemgauerstr 120:
Walter Brenneisen (keyboard), Dirk Will (dr, voc), Klaus Joachim (voc),

Stephan Lanius (Kontrabass und Performance)

Premiere: Giesinger Bahnhof
am 4. Februar 2016, 20.00h

           

Sind wir, was Armut betrifft, merkwürdig?
Systeme, Zahlen, Statistiken, Definitionen und Strukturen gibt es darüber heute viele.
Aber den menschlichen Kontakt zu denen, die das betrifft, die damit klar kommen müssen, bekommen wir diesen Kontakt? Sich in die Lage armer Menschen hineinzuversetzen und sie wirklich zu verstehen fällt nicht leicht. Die öffentlichen Diskussionen über Armut werden von Menschen geführt, die Armut nicht kennen.

Daher soll ein Vielgereister, ein Bewanderter das Wort bekommen:
Ein ehemalig Obdachloser erzählt über seine Erfahrungen mit seiner Umwelt und mit sich selbst.

Dabei trifft er auf wilde Gesellen: Einen Wolf, einen Fuchs und einen Hasen. Was wollen diese Tiere?  Bis ihm ein armer Holzhauer begegnet: Ein Mensch! Nicht der gutgemeinte Wille, nicht die vielen Worte, nicht der Euro, sondern die Menschlichkeit helfen ihm schließlich.
„Der wunderliche Spielmann“ von den Gebrüdern Grimm ist eine Analogie zu einem hautnah erlebten Lebenslauf eines Obdachlosen.

In den Lebenslauf eines Obdachlosen wird das Märchen vom wunderlichen Spielmann hineingewoben. Seine unmittelbaren Bilder veranschaulichen die Konflikte, die eine Gesellschaft einem Außenseiter, einem Rebell auferlegen.

Sensibilisierung und Verständnis für arme und an den Rand gedrängte Menschen ist unser Ziel,  sowie das Verstehen ihrer Ausgrenzung und Lösung. Wir wollen die Äußerungen derer ernst nehmen, die aus dem normalen bürgerlichen Dasein ausgegrenzt wurden oder sich bewusst ausgegrenzt haben. Nicht diesen Menschen wollen wir etwas sagen, sondern hören, was uns aus ihrem Bereich gesagt wird.

Der Bezug zu einer selbst erfahrenen Lebens-Geschichte, macht die Symbolik der Geschichte leichter verständlich, annehmbar und umsetzbar.

Die Spanne zwischen reich und arm wird jedes Jahr höher. Konflikte und Depression sind eine unvermeidbare Folge davon. Durch das tatsächliche, wiederholte künstlerische Spielen von positiven Lebenshaltungen, die zudem humorvoll sind, wollen wir nicht nur neue künstlerische Möglichkeiten entwickeln und gestalten, sondern auch uns und das Publikum ermutigen, Zugang zu einer friedvollen Haltung inmitten einer konfliktbeladenen Umgebung zu gewinnen.

Proben

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Fotos: Hannes Rohrer


Video Am Ende der Straße



weitere Aufführungen:

Do. 26. Mai 2016
Import-Export München, Dachauer Straße 114,
20.00h, Eintritt frei, Spenden willkommen

Do. 9. Juni 2016
Glockenbachwerkstadt
Blumenstraße 7, 80331 München
20.00h



in Zusammenarbeit mit dem Haus an der Chiemgaustraße 120 (Katholischer Männerfürsorgeverein München e.V.)

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferates der Landeshauptstadt München und des Bezirks Oberbayern und Aktion Mensch

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AsylArt featuring


Donas Elo



Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe [POST]Migration – Neue Sichtweisen auf die Einwanderungsgesellschaft

http://www.einewelthaus.de/events/awdamet/

Unter der Sonne von Togo geboren, entdeckte Donas Elo in frühster Kindheit seine Leidenschaft für Musik. Sie führte ihn von den Großstädten Afrikas nach Frankreich, der Schweiz, Belgien bis hinüber nach Holland. Dann eines Tages übertritt Donas Elo, der Zugvogel mit einem musikalischen Flügelschlag die Deutsche Grenze. Er singt auf seine Weise die ewigen Themen der Freiheit und Liebe. Er raubt den Verliebten von Afrika bis nach Europa den Atem, mit seinen mitreißenden Rhythmen, seinen Afrobeats, nostalgischen Blues und Reggae.

Donas Elo voc, git  (Togo)
Mit John Awofade(Nigeria) dr,
Yohannes Nigussie (Äthiopien) voc, sax, Ibrahim Ago (Ghana) perc, Enrico Sartori (Italien) sax
Peter Schuller (p)
u.a.

Fr. 29. Mai 2015 21.00h

Eine Welt Haus München,
Schwanthalerstraße 80


22. Nov. 2014 20.00h Stadtteilkultur 2411

www.stadtteilkultur2411.de

Kurz-Video auf Youtube






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Mobiles Musik-Theater 2014/2015




Reise ins Paradies
Wahrhaft siegt, wer nicht kämpft

Reise ins Paradies
Was ist das?
Nicht nur ein mobiles Musik-Theater-Stück:

Wahrhaft siegt, wer nicht kämpft
Der Musiker und Film-Regisseur Darioush Shirvani ist 1985 aus dem Iran nach Deutschland geflohen. Er schildert seine damaligen Erlebnisse und Erfahrungen mit Gewalt, Macht und Ablehnung bis zu einer würdevollen Bleibe. Verwoben wird diese tragische Geschichte eines mutigen Lebensweges mit der Erzählung vom Tapferen Schneiderlein, dargestellt vom Kontrabassisten Stephan Lanius. „Reise ins Paradies“ hat an Aktualität nichts verloren, Musik und Theater soll das Geschehen für das Publikum nachvollziehbar machen, aber ohne Belehrung, Anfeindung oder Beschuldigung von Politik oder Staaten, sondern als eine einfache nüchterne Tatsache mit einem positiven Aspekt: Wie können wir Gewalt und Unmenschlichkeit überwinden?
Darioush Shirvani:    Violine, Santoor, Erzähler
Stephan Lanius:         Kontrabass, Performance


Wir befinden uns im Jahr 2014. Alle Flüchtlinge sind besiegt.
Alle? Nein! Es gibt noch einen kleinen unbeugsamen, der Widerstand leistet.

Die wahre Geschichte eines Flüchtlings erzählt einen mutigen Lebensweg:
Kämpfe mit Gewalt, Macht und Ablehnung
auf dem Weg zu einer würdevollen Bleibe.

Das erinnert an den Schwank vom Tapferen Schneiderlein:

- Der Kampf mit den zwei Riesen von Todesangst und Gefangenschaft
- Das endgültige Abführen des Einhorns der Bürokratie
- Und nicht zuletzt das Fangen des Wildschweins eines wohlhabenden Bürgertums


Der Musiker und Film-Regisseur Darioush Shirvani ist 1985 aus dem Iran nach Deutschland geflohen.
Er schildert heute erstmals seine damaligen Erlebnisse, während seine Flucht
vom Kontrabassisten Stephan Lanius als dem Tapferen Schneiderlein dargestellt wird.

Die Konfrontation mit Gewalt, Ungleichheit und Macht kennen nicht nur Flüchtlinge;
offenbar sind sie ein wesentlicher Bestandteil eines jeden Lebensweges.

Eine spannende musikalisch-theatralische Erzählung, welche Einblicke in das nahöstliche Leben gibt.


Darioush Shirvani:    Violine, Santoor, Erzähler
Stephan Lanius:         Kontrabass, Performance





Premiere Do. 13. Februar 2014 / 20.30h
und Fr. 14. Februar / 20.30h

im TamS Theater München
Haimhauserstr. 13a
80802 München

Eintritt frei, Spenden erbeten
Reservierungen: 089/54370785 (AsylArt e.V.)

Die Veranstaltung kann gebucht werden unter: 089 987840 oder 0151/23670458 (Stephan Lanius)
E-Mail: info@asylart.de

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferates der Landeshauptstadt München und des Bezirks Oberbayern,
und der Stiftung Soziales München der Stadtsparkasse München


Logo der Stiftung Soziales München - zum Download von GIF-/EPS- und TIF-Version anklicken


B5 Aktuell
BR Klassik
Info-Video






Fotos: Hilda Lobinger
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Die Idee


Die starken symbolischen Bilder der Geschichte vom Tapferen Schneiderlein werden als eine Musikperformance dargestellt.
Hineingewoben wird die Geschichte eines Flüchtlings (entspricht dem Schneiderlein) mit seinen Schwierigkeiten:
die Kämpfe mit Gewalt, Macht und dem scheinbar Unüberwindbaren
auf dem Weg in die unbekannte Welt - und wie er sein Ziel erreicht.

man hätte zwar nicht sieben Fliegen auf einen Streich, aber mindestens vier oder fünf:

Dem Flüchtling eine Möglichkeit zu geben, neben einem kleinen Verdienst auch seine Situation gedanklich
in eine positive Sichtweise zu lenken, die wiederum Veränderungen ermöglicht.
Und einem Publikum anhand eines realen Beispiels zur humorvollen Bewältigung
von übergroßen Schwierigkeiten - die nicht nur Flüchtlinge kennen - eine Unterhaltung zu bieten, die zum Nachdenken anregt.



Besonders junge Asylbewerber sind heute in Gefahr ihre Probleme und Einengungen durch Gewalt zu lösen.

Durch das tatsächliche, wiederholte künstlerische Spielen von positiven Lebenshaltungen,
die zudem humorvoll sind, wollen wir nicht nur neue künstlerische Möglichkeiten entwickeln und gestalten,
sondern auch uns und das Publikum ermutigen, Zugang zu einer friedvollen und lebensbejahenden Haltung
inmitten einer aggressiven Umgebung zu gewinnen.


Der Bezug zu einer selbst erfahrenen Lebens-Geschichte macht die Symbolik der Geschichte leicht verständlich, annehmbar und umsetzbar.

Austausch, Kritik und Nachbesprechung zu den Aufführungen sind ein wichtiger Bestandteil.

Es sind etwa 20 Musik-Theater Aufführungen in sozialen Einrichtungen geplant.



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Aufführungen AsylArt e.V.
Reise ins Paradies



23. Januar 2014
Kontaktee, Balanstr. 19
19.00h München

13. uind 14. Februar 2014
TamS Theater München
Haimhaiserstr. 13a
80802 München, 20.30h

2. Mai 2014
Sabel Wirtschaftsschule
Schwanthalerstr. 51-53
München

10. Mai 2014
Eine Welt Haus München e.V.
Schwanthalerstr. 80 RGB
80336 München. 21.00h

16. Mai 2014
Kultur-Etage Messestadt 20.00h
Bürgerforum Messestadt e.V.
Erika-Cremer-Str. 8

22. Mai 2014
KWA
Georg-Brauchle-Haus, Staudingerstr. 58
81735 München 17.00h

23. Mai 2014
Gaststätte "Bernd`s Bienenstock"
Stadeweg 8
81929 München, 16.00h

28. Juni 2014
Projekttag St. Michael
Maxburgerstr. 1
80333 München, 17.00h

3. Juli 2014
Obdachlosenheim
Chiemgauerstrasse 120, 14.00
München

16. Juli 2014
Mittelschule Ichostrasse 2
81541 München

9. September 2014
St. Matthias
Appenzellerstr.2 15.00h
81457 München

19. September 2014
Evangelisch Lutherische Kirchengemeinde Grafing, 19.30h
Glonner Straße 7. 85567 Grafing

3. und 4. Oktober 2014
Ars Musica im Stemmerhof, 20.00h
Plinganserstraße 6,
81369 München

22. Oktober 2014
JVA Aichach
86551 Aichach

5. November 2014
Haus an der Waakirchner Straße
Waakirchner Straße 28
81379 München

20. November 2014
Hans-Scherer-Haus
Mittenheim 38
85764 Oberschleißheim

3. Dezember 2014
Volkshochschule Moosburg 19.00h
Stadtplatz 2
85368 Moosburg an der Isar
Eintritt frei

11. Dezember 2014
Berufsschule
Elisabethplatz 4, 80796 München
Doppelvorstellung 10.00h / 13.00h

12. Dezember 2014
Würmtalklinik,
Josef-Schöfer-Straße 3,
82166 Gräfelfing

15. Dezember 2014
JVA Niederschönenfeld

29. Januar 2015
FORUM der Michaelkirche,
Leopoldstr. 46b 19.30h
Eintritt frei, Spenden erbeten
80802 München

12. Februar 2015
JVA Landsberg
Hindenburgring 12

5. März 2015
Haus an der Gabelsbergerstraße
14.00h

18. März 2015
Mohrvilla 19.30h
Situlistraße 75, 80939 München

24. April 2015
Rochuskapelle in Landshut
19.30h

28. April 2015
Berufsschule in Landshut 10.00h

6. Mai 2015
Mentorat, 19.00 Uhr im Saal der KHG LMU,
Leopoldstraße 11
München

12. Mai 2015
Blackbox 19.00h
Haus der Kultur, Braunauer Straße 10
84478 Waldkraiburg

26. Juni 2015
Griechische Haus, Bergmannstrasse 46
80339 München 20.30h

2. Juli 2015
Haus an der Knorrstraße 16.00h

17. Juli 2015
Griechische Haus, Bergmannstrasse 46
80339 München 20.30h

23. Oktober 2015
Kunstforum Arabellapark,
Rosenkavalierplatz 16
81925 München 20.00h

10. Februar 2016
Pasinger Fabrik München, 20.00h
August-Exter-Straße 1

25. Februar 2016
Haus International Kempten
Poststraße 22, 87439 Kempten 19.30h 

20. August 2016
Gemeindehaus der Evangelische-Lutherischen Pfarrgemeinde
An der Kirche 9,
04741 Roßwein, 19.00h




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ZWEI - Raum in uns

http://youtu.be/pwjQK8wVlLM

Zeitgenössische musikalisch-theatrale Dialoge

Zwei ist ein (!) theatralisches Musikstück.

Eigentlich gibt es Zwei überhaupt nicht, wie Albert Einstein schon bewiesen hat.Aber ohne Zwei wäre es langweilig.

Also machen wir aus eins Zwei.
So klingt auch das Klatschen einer Hand besser.

Nicht, dass es dadurch einfacher würde. Nein!
Auch nicht unbedingt angenehmer - aber bunter! Ja.

Kein Nein ohne ja, ohne Du kein Ich, kein Hinten ohne Vorne.
Dennoch kann der Zuhörer zuweilen harmonische Szenen genießen.
Auf jeden Fall sollte man auf keinen Fall sich die Vorstellung von Zwei entgehen lassen.

Mit Stücken von S.Scelsi, A. Pärt, N. Brass, T. Johnson u.a.


Premiere am Do. 14. März 2013 um 20.30h

Fr. 15. März 20.30h
So. 17. März 19.30h

Schwere Reiter München,
Dachauerstraße 114

Reservierung: 089 - 21 89 82 26

Eintritt: 16,-€/10,-€

Sa. 23. März 2013 um 19.00h

Kulturhaus Otto Hellmeier
Wielenbacherstraße 1, 82399 Raisting

Reservierung: 08807 - 946 232

Eintritt: 16,-€/10,-€


Do. 25. Juli 2013 um 19.00h

Mädchenrealschule Rosenheim
Förderverein Städtepartnerschaft Ichikawa
www.ichikawa-rosenheim.de


Mit freundlicher Unterstützung vom Kulturreeferat der Landeshauptstadt München und vom Bezirk Oberbayern





Interview:

Masako Ohta und Stephan Lanius

Frau Ohta, Herr Lanius, Sie beschäftigen sich beide – mit unterschiedlicher Schwerpunktorientierung – seit vielen Jahren mit Musik, Theater und Tanz. Wie kamen Sie auf das Thema „Zwei“?

Wer kennt nicht das Sprichwort: „Jede Medaille hat zwei Seiten“. Das Teilen in zwei betrachten wir als die grundsätzliche Voraussetzung und Basis für jeden Schaffensprozess. Und genau auf diesen – also auf die kreative Entstehungsphase – wollen wir uns konzentrieren.

Durch „Zwei“ entsteht alles, was mit den Sinnen wahrnehmbar ist. Somit ist die „Zwei“ Quelle des Sichtbaren, Hörbaren, Fühlbaren. Durch „Zwei“ entsteht Spannung, verändern sich Zeit, Raum, Farben, Zuneigung, Abneigung, Phantasie, Illusion, Theater, Musik. Ohne „Zwei“ ist alles einfach – mit „Zwei“ ist alles vielfach.

Unterscheidet sich das Projekt „Zwei“ von früheren Projekten, die Sie gemeinsam kreiert haben?

Wir entwickeln eine klarere Differenzierung der Beziehungen zwischen den musikalischen Führungen, Stimmen und Aussagen. Auf diese Weise wollen wir die Möglichkeiten der Kontraste und Polarisierung ausloten.

Wer frühere Aufführungen von Ihnen erlebt hat, war oft erstaunt, wie Sie interagieren und was Sie alles an Klangeindrücken aus Ihren Instrumenten Klavier und Kontrabass herausholen. Spielen Sie gerne mit Überraschungseffekten?

Ja. – das heißt, wir möchten unsere Zuhörer und Zuschauer in eine Welt der Kontraste führen. In eine Welt von Gegensätzen, die von Natur aus schon überraschend sind.

Worin besteht der Fokus Ihres Arbeitsprozesses?

Jeder von uns hat einen anderen Schwerpunkt. Masako Ohta entwickelt Schritte vom rein musikalischen Geschehen mehr in den Raum, in die Zeit hinein zu einem theatralischen Prozess. Stephan Lanius geht vom räumlichen, zeitlichen, theatralischen Ausgangspunkt in die subtilere Ebene der Musik und abstrakten Tongebung.




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Konzert

Mi. 17. November 2010
15.00h

im Rahmen des Europäischen Jahres
zur Bekämpfung von Armut und sozialer
Ausgrenzung

Armut und soziale Ausgrenzung –
Herausforderungen für eine Großstadt
am Mittwoch, den 17. November 2010
von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr
im Hause Süddeutsche Zeitung,
Hultschiner Straße 8, 81677 München.

Mit Elo Donas (git, voc), Alexandros Afthoniatis (voc), Emsi Olanguena (dr), Miriam (voc), Angelika (voc), Anette (voc), Stephan Lanius (db) u.a.




Fr. 30. April 2010

um 12.00h im Rathaus München
Hauptschule Bernaystrasse - Theaterprojekt: Der Löwe und die Eidechse
Konzept: Kaline Versmold
Musik: Stephan Lanius und Emsi Olanguena
Mit freundlicher Unterstützung der LH München:
Schul- und Kultusreferat, Pädagogisches Institut und Sozialreferat München



Do. 18. März 10

Musiktheaterprojekt "Der Löwe und die Eidechse"
mit Schülern der Hauptschule in der Bernaystraße
Konzept: Kaline Versmold
Musik: Stephan Lanius und Emsi Olanguena
Roter Würfel, Lothstraße 64
18.00h

Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptsatdt München
Schul- und Kultusreferat, Pädagogisches Institut und Sozialreferat München
So. 24.1.10

Eröffnung der Freiwilligen Messe München
Gasteig, Foyer 10.00h
mit Yohannes Nugussie, Elo Adjewoda, Alexandros Afthoniatis, Emsi Olanguena, u.a.

"Schöpferisch sein heißt:..."
(Siehe 16./17. Juli)


am Fr. 24.7.09
20.30h
Katholische Pfarramt St. Wolfgang
Balanstrasse 22

16. und 17. Juli 2009
Feierwerk Kranhalle
20.30h
Hansastraße 39
München

"Schöpferisch sein heißt:
Durch dauernde Neuschöpfung mit allen Dingen seine Gaudi treiben"

AsylArt e.V. hat mit jugendlichen Menschen verschiedener Nationalitäten , die an den sozialen Rand gedrängt sind, Kontakt aufgenommen und will mit ihnen im Jahr 2009 ein künstlerisches Projekt verwirklichen.
Es sind vorwiegend junge authentische Musiker der sogenannten Subkultur in München, welche kaum Chancen haben, ihr oft sehr ausdrucksstarkes Potential in der Öffentlichkeit zu zeigen.
Diese Menschen werden mit Drogen, Kriminalität und Gewalt konfrontiert, gerade weil sie offene Menschen sind. Durch regelmäßige Treffen und offenen Musik- und Theaterproben mit professionellen Künstlern arbeitet AsylArt e.V. bereits seit September 2008 mit Jugendlichen unterschiedlichster Nationalitäten im Alter zwischen 15 und 25 Jahren zusammen.
Die inhaltlichen Themen sind die Auseinandersetzung mit dem Alltag, dem sozialem Umfeld und der eigenen Vergangenheit.
Die künstlerisch-musikalischen Formen reichen von eigenen Arrangements, Rap-Texten, Musiktheater-Szenen und freien Improvisationen hin zu neuen musikalischen Experimenten.

Die Zahl der jungen Künstler liegt zwischen 6 und 12 Teilnehmenden

Eine Zusammenarbeit mir dem Verein Kunst-Mensch-Leben e.V ist geplant.

Gemeinsames Thema ist:
"Schöpferisch sein heißt:
Durch dauernde Neuschöpfung mit allen Dingen seine Gaudi treiben"
(Nach der Münchener Künstler-Gruppe Spur im Jahr 1960)

Kontakt: Stephan.Lanius@gmx.de
oder Tel 089 987840 (Stephan Lanius)
www.StephanLanius.de


Mit Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München

Dienstag 23. Juni 2009
20.30h
Ledigenheim
Bergmannstr. 35
80339 München

Eintritt frei

Musiker und Textdichter aus aller Welt erzählen vom Leben auf der Straße und präsentieren ein kontrastreiches Programm.

Mit Alexandros Afthoniatis (voc), Layt Abdul Ameer(Ud, voc), Masako Ohta (p), Benno Kraus(p, voc), Wolfgang Klöckner(dr), Jorge Varela(perc), David Jäger(ts), Stephan Lanius(b), Patrizia Mayer(voc)

Stadtteilwoche Schwanthaler Höhe
eine Veranstaltung von Kultur auf Rädern e.V. und AsylArt e.V.

Mittwoch 2. Juli 2008 19.30h

Unsichtbare Welten:
Kreislaufstörungen
Musikperformance in Zusammenarbeit mit Kultur auf Rädern e.V.
Ärzte einer Welt e.V.

Foyer Gasteig Kellerstr. 6

Eintritt frei

Freitag 21.Nov 2008
19.00h

mit Yohannes Nigussie (ts), Elo Adjewoda (voc, git), Ph. Kolb (tp), St. Lanius (db), Günter Basmann (dr)
Jubiläumsfest von Kultur auf Rädern
Seeriederstraße 81565 München
Eintritt frei

Kultur auf Rädern in Zusammenarbeit mit AsylArt e.V.
präsentiert:

Ein westafrikanischer Schöpfungsmythos als Musik-Theater

Mi. den 12. und Fr. den 14. März 2008 um 20.00 Uhr

Völkerkundemuseum
Maximiliansstr. 42
München

Link: www.mensch-kunst-leben.de